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Presse:
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Musikzentrale
/ Zentralnerv urteilt:
Kritik im
Zentralnerv 109:
franken dry - Äpfelbirnbaam
Die erste CD der Nürnberger Band Franken Dry ist ein
Volltreffer mit vielen Songs mit Hit-Qualitäten. Das haben sich wirklich
die richtigen Musiker zusammengetan, die ihre geballte Ladung an
Erfahrung, Inspiration und Liebe zur Musik einbringen: Charly Fischer (Frankenbänd),
Heinz Pöhlmann (15 Jahre
lang Songschreiber und Frontmann der Saitenspinner)
und Alf Schmucker (u. a. Powerful Tramps, Ihre Kinder, Cahoots), haben
eine wirklich runde, gut abgehangene und ausgegorene Musikmischung mit 19
Titeln abgeliefert. "Musik zwischen Rumpelrock und Sandstein
Reggae" nennen sie ihren Stil mit Liedern im fränkischen Dialekt,
davon drei Parodien und einem Stück "in hochteutsch". Natürlich
ging dieser flotte, tanzbare Mix nur "with a little help from my
friends". Zwangsverpflichtet wurden Klaus Braun-Hessing (Schlagwerk),
Keili Keilhofer (Solo- und Stromgitarren) und Udo Schwendler (Akkordeon,
Keyboards, Blasinstrumente, Reggaegitarre, perc und Bassstimme).
Wundervoll interpretiert sind auch die beiden
"Coversongs" im breitesten Fränkisch (Anspieltipp: "What A
Wonderful World" mit Text von Charly Fischer!!!). Das ist
"Worldmusic" im besten Sinne: unglaublich, wie gut sich das Fränkische
mit Blues, Rock, Country, Reggae, ja sogar Salsa-Klängen verbindet:
Nachzuhören auf der beiliegenden "NÜRNBERG attacks Vol.3"-CD.
Die "Ananas Diät" besticht nicht nur durch den witzigen Text,
sondern fantastischen, mehrstimmigem Gesang, ausgefeilten Bläsersätzen
und tanzbarem Groove. So locker können Franken sein! Geeignet für
Karneval, Feste und Anlässe aller Art, die nicht im muffigen
Bierzeltdunst versinken wollen, sondern Musik für ein weltoffenes Franken
spielen wollen.
-dw-
Musik Zentrale
Dieter Weberpals
Kernstr. 32
90439 Nürnberg
Tel. 0911 - 26 66 22
mail: dweberpals@musikzentrale.com
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Die
AZ schreibt:
Ein
Sandstein im Brett
„Äpfelbirnbaam“:
die Debüt-CD von „franken dry“
Der
eine spinnt mit der „Frankenbänd“ Kirchweih-Traditionen in
die Gegenwart fort, der andere ist als Frontmann von
„Saitenspinner“ auf Oldie-Nostalgie abonniert. Zusammen mit
Alf Schmucker („Cahoots“) stapeln Charly Fischer und Heinz Pöhlmann
nun ihre Erfahrungen zum Akustiktrio „franken dry“ hoch. „Äpfelbirnbaam“
heißt die konsequent altmodische Debüt-CD (Sinwell Records).
„Gut abgehangen“ nennt der Dreigesang FPS das. Stimmt.
Auch
hier die Lust an der Verballhornung. Günter Stössels Verfränkelung
von „Me and Bobby McGhee“ schneit herein und Louis Armstrongs
„Wonderful World“, in die Charly Fischer „Kärsch in der Bläih“
und „Maigläggla“ pflanzt. Frotzelnd-charmant beschreibt man
bubbelnde Zeitgenossen und alles, was einen Sandstein im Brett
hat: Kirchweih, Club, Landbesuche und „all die Frau’n, die auf
Aldi bau’n“. Musikalisch ist „franken dry“ eine Spur zu
trocken. Ein typischer Fall für FSK 40.
Andreas
Radlmaier
Abendzeitung
Nürnberg, 11.12.03, S. 19
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Die NN
schreibt:
Nein, über den fein abgemischten Sound dieser Scheibe kann
man wirklich nicht meckern: Mit "Unterstützung des
Kulturreferats der Stadt Nürnberg" durften sich hier die
drei Vorzeigefranken Charly Fischer, seines Zeichens Organisator
des Bardentreffens und ("Frankenbänd"-Gitarrist, sowie
die Szene-Urgesteine Heinz Pöhlmann (Saitenspinner) und Alf
Schmucker (Cahoots) froh gelaunt austoben.
"Fanken Dry" nennt sich dieses Trio dann auf gut "Nämberch
englishspoken" .
International auf dem Debütalbum "Äpfelbirnbaam" auch
das Repertoire zu Mundart-Versen. Mal haben sie den Blues, doch
noch öfter Karibik-Feeling und Reggae-Leichtigkeit.
Wenn dann noch Schlagzeuger Klaus Braun-Hessing, Gitarrist Keili
Keilhofer oder Tastenzauberer Udo Schwendler mitmischen, ist ein
solider Groove garantiert.
Bei so viel Erfolgszutaten ist aber nur wenig Platz für neue
Ideen. Hier toben sich eben ein paar ältere Herren in gewohnter
Weise schon seit Jahrzehnten aus und singen von weltbewegenden
Dingen wie der "Ananas Diät" der "Kärwa"
oder Frauen, die "auf Aldi bau´n/Die nicht nur Marken trau´n,
sondern dahinter schau´n".
Dahinter schaun heißt nicht selten: Alle die Hochdeutsch reden,
Handys bedienen, den Club nicht heiß und innig lieben oder im
Internet surfen, sind blöd! Allmächd!
Doch wahrscheinlich liegt gerade in solch einer grenzenlosen
Naivität für manch einen der Charm dieser CD. (Sinwell
Records/ISBN 3-933291-38-0). smö |
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Im
Doppelpunkt:
Franken
Dry
Im
Bühnenalltag sind sie ein akustisches Trio, für den vollen Sound
ihrer ersten CD haben sich die drei von Franken Dry namhafte,
elektrische Verstärkung geholt und neunzehn Songs „zwischen
Rumpelrock und Sandstein Reggae“ zusammengetragen. Leicht und
locker singen sie sich dreistimmig und stilistisch vielfältig die
urfränkische Seele aus den Leib: Pech, Stau, Aldi, blöde
Ausreden, Schmuddelwetter, Autowerkstatt, der Club und andere
Alltagssorgen liefern den Stoff für die eingängigen Songs und
gipfeln in dem Wunsch, dass die Kärwa 14 Tag dauern soll. „Äpfelbirnbaam“
gibt Antwort auf alle Fragen, die den Durchschnittsfranken so
umtreiben.
Volker
Peter
Doppelpunkt,
15.12.03, S. 87
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